Suchen

Suchergebnisse für „“

  • Demensch | Thomas Klie

    Demensch Peter Gayman und Thomas Klie. Viel Kreativität haben Familien und Pflegekräfte in Heimen gebraucht, um mit den Corona-Folgen umzugehen, sie erträglich zu gestalten: Betroffen waren in besonderer Weise Menschen mit Demenz. Sie waren und sind doppelt gefährdet: Als Hauptrisikogruppe einerseits und andererseits als die, die in ihren Menschenrechten durch die Infektionsschutzmaßnahmen besonders bedroht und tangiert waren. Es wurde experimentiert: mit Bildtelefon und Skype, um Begegnungen mit An- und Zugehörigen möglich zu machen. Heime bauten Begegnungscontainer „Klön-Boxes“ auf, um im geschützten Raum die über Wochen ausgesetzten persönlichen Begegnungen dennoch möglich zu machen - wenn auch etwas Knast like. Ein „Papa-Mobil“ mit Plexiglaskabine wurde für den Transport von Besuchern im Heim konstruiert: Ideenreichtum und Humor waren und sind gefragt, um mit den zum Teil dramatischen Beschränkungen umzugehen. Vielen ist es gut gelungen, andere sind an ihre Grenzen gekommen. Und gibt es leider auch die Berichte über massive Menschenrechtsverletzungen infolge des Lockdowns: Fixierungen im eigenen Zimmer, Sedierung und das Legen einer PEG-Magensonde, um die Ernährung auch dann sicherzustellen, als An- und Zugehörige und Ehrenamtliche keinen Zugang mehr zu Heimen hatten und sich nicht an den Aufgaben der Unterstützung bei den Mahlzeiten beteiligen konnten. Beaufsichtigte Besuche, um jede Umarmung zu verhindern: Das Alzheimer-Telefon stand nicht mehr still. Wie schnell die Kultur eines menschenfreundlichen Umgangs mit Menschen mit Demenz bedroht ist, wie schnell rechtstaatliche Schutzvorkehrungen vor massiven Freiheitseinschränkungen legitimiert wurden, war und ist erschreckend. Bedrohlich wirkt auch die Bereitschaft von Politikern, das Menschenleben eines Menschen mit Demenz als weniger schützenswert anzusehen als das Leben jüngerer, „produktiver“ Menschen. Die Menschenwürde ist unteilbar! Umso wichtiger ist es, eine neue Sensibilität für Fragen der Würde und der Menschenrechte von Menschen mit Demenz zu entwickeln und immer wieder aufs Neue einen kreativen, menschenfreundlichen und von Herzenswärme geprägten Umgang einzuüben. Die Kunst eines menschenfreundlichen Umgangs mit Demenz und Menschen mit Demenz zeigt sich vielfältig: in der Gestaltung des Alltags, in der Begegnung im öffentlichen Raum, im politischen Diskurs. Die Corona-Krise war und ist ein Lackmustest für die Resilienz einer menschenfreundlichen Kultur, die sich auch und gerade an den vulnerabelsten Bevölkerungsgruppen zeigt. Werner Finck, der in seiner Kabarettistenlaufbahn mit der Bedrohung seiner Freiheit und seiner Menschenrechte ausreichend Erfahrung sammeln konnte, formulierte: „An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, fängt der Humor an.“ Der Satz stimmt auch für so manche Situationen in Covid-19-Zeiten. Peter Gaymann und ich haben in dem DEMENSCH-Kalender 2021 das Thema Corona nicht außen vor lassen können. Wir hoffen aber, dass die Cartoons ohne Maske in 2021 wieder Abbild einer offenen und menschenfreundlichen Gesellschaft sind. [1] Peter Gaymann zeichnete in der Corona-Krise täglich seine Cartoons als humorvolle Überlebenshilfe. Peter Gaymann kaufen

  • Aufsätze in Fachzeitschriften | Thomas Klie

    Aufsätze in Fachzeitschriften 2019 Klie, Thomas (2019): Defizite beim Rechtschutz Pflegebedürftiger. In: Häusliche Pflege 28 (1), S. 18–19 Klie, Thomas (2019): Ambulant betreute Wohngemeinschaften - Pioniere einer neuen Sorgekultur? In: NDV Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. 99 (1), S. 19–26. Klie, Thomas (2019): Das Leistungsrecht flexibiliseren. In: Häusliche Pflege 28 (3), S. 18– 19. Klie, Thomas (2019): Keine gleichwertigen Lebensbedingungen in der Pflege. In: Pro Alter 51 (1), S. 23–27.  Klie, Thomas (2019): Welcher Stundensatz gilt für die Betreuung von WG-Bewohnern? In: Altenheim. Lösungen fürs Management 58 (3), S. 38–39. Klie, Thomas; Büscher, Andreas (2019): Subjektorientierte Qualitätssicherung in der Langzeitpflege. In: Nachrichtendienst Deutscher Verein 99 (3), S. 114–119. Klie, Thomas; Monzer, Michael (2019): Kompetenzzentren - Innovationsstrategie für die Langzeitpflege. In: Case Management 16 (1), S. 9–19. Klie, Thomas (2019): Das Leistungsrecht flexibilisieren. In: Häusliche Pflege 28 (3), S. 18– 19. Klie, Thomas (2019): Persönliche Assistenz für Menschen mit Demenz. In: Demenz - Das Magazin (41), S. 57–59. Klie, Thomas (2019): Schluss mit bezahltem Ehrenamt. In: Häusliche Pflege 28 (7), S. 60. Klie, Thomas (2019): Caring Community- Eine Vision für gute Sorge und Pflege mit politischen Implikationen? In: Praxis Palliative Care (43), S. 37–39. Klie, Thomas (2019): Verantwortung der Kommunen für ein gutes Leben mit Pflegebedürftigkeit und den wirksamen Schutz von Menschenrechten - und die Bedeutung des Care und Case Managements. Ein Projektbericht. In: Case Management 16 (2), S. 69–73. Klie, Thomas (2019): Fall- und Systemverantwortung in Altenhilfe und Pflege. Schutzpflichten von Fachkräften und Case Managern im Allgemeinen Sozialdienst gegenüber Erwachsenen. In: Case Management 16 (2), S. 64–68. 2018 Klie, Thomas (2018): Echte WGs sind rar gesät. In: Altenheim 57 (1), S. 16–18. Klie, Thomas (2018): Größere Pflegereform anstreben. In: Häusliche Pflege 27 (1), S. 18–19. Klie, Thomas (2018): Pflege außer Kontrolle? In: CAREkonkret 21 (4), S. 10. Klie, Thomas (2018): Kinderrechte. Was bedeutet sie für Kinder mit Demenz? In: Demenz Das Magazin (36), S. 60. Klie, Thomas (2018): Handlungsbedarf im Bereich der Intensivpflege. In: Häusliche Pflege 27 (3), S. 18. Klie, Thomas (2018): Zum Widerruf von Äußerungen in Begehungsberichten. VGH Baden- Württemberg, Urteil vom 19.10.2017, AZ: 6 S 931/16. In: Altenheim 56 (3), S. 56–57. Klie, Thomas; Wendler, Daniel (2018): Soziale Nachbarschaft und Technik (SoNaTe). Eine regionale Alternative a la Facebook? In: Der Landkreis - Zeitschrift für kommunale Selbstverwaltung 88 (3), S. 102–104. Klie, Thomas (2018): Hybride Versorgungsmodelle. In: Häusliche Pflege 27 (5), S. 18–19. Klie, Thomas (2018): Antworten auf den Personalbedarf in der Langzeitpflege. In: Pro Alter 50 (2), S. 41–44. Klie, Thomas (2018): Case Mangagement - symbolische Antwort der Politik auf komplexensozialpolitische Herausforderungen oder politischer Auftrag zur Weiterentwicklung des Systems? Ein Zwischenruf. In: Case Management 15 (2), S. 72–74. Klie, Thomas (2018): Das Walzbachtaler Modell. Ambulante Rund-um-die-Uhr-Betreuung für pflegebedürftige Menschen auf der Grundlage Case-Management-basierter Arbeitsweise. Innovative Sorgearrangements und Impulse für das Leistungserbringungsrecht in der ambulanten Pflege. In: Case Management 15 (2), S. 79–89. Klie, Thomas (2018): Ziel: Personalbedarf decken. In: sgp REPORT 1 (10), S. 4–7. Klie, Thomas (2018): Was tun, wenn Missstände sichtbar werden. In: Demenz - Das Magazin (37), S. 42–43. Klie, Thomas (2018): Verantwortung der Kommunen für ein gutes Leben mit Demenz und den wirksamen Schutz von Menschenrechten. In: Demenz - Das Magazin (37), S. 40–41. Klie, Thomas (2018): Ambulante betreute Wohngemeinschaften. Hybride Versorgungsform in rechtlicher Gemengelage. Teil 1. In: PflegeRecht 22 (6). Klie, Thomas (2018): Recht auf Demenz. In: Bundes-Hospiz-Anzeiger 16 (3), S. 8–9. Klie, Thomas (2018): Eine zynische Taktik? In: Häusliche Pflege 27 (7), S. 18–19. Klie, Thomas (2018): Ambulante betreute Wohngemeinschaften. Hybride Versorgungsform in rechtlicher Gemengelage - 2. Teil. In: PflegeRecht 22 (7), S. 423–430. Klie, Thomas (2018): Pflege und Sorge - neue Kompetenzen und Ressourcen für die Kommunen? In: Landkreisnachrichten Baden-Würrtemberg (2), S. 136–139. Klie, Thomas (2018): Auf gute Nachbarschaft. In: Häusliche Pflege 27 (9), S. 18–19. Klie, Thomas (2018): Gut versorgt in der Nacht? In: Demenz - Das Magazin (38), S. 60– 61. Klie, Thomas (2018): Die Region macht den Unterschied. In: Häusliche Pflege 27 (11), S. 18. Klie, Thomas (2018): Keiner sorgt für sich allein. In: Publik-Forum. Extra Thema, S. 20–22. Klie, Thomas (2018): Caring Community - sorgende Gemeinschaft oder Gemeinde. In: Land aktiv. Die Zeitschrift für engagierte Christen auf dem Land 17 (6), S. 12–13. Klie, Thomas (2018): Pflege und Sorge - Bedeutung der Kommunen für Bedinungen guten Lebens. In: Angewandte Gerontologie Appliquée 3 (4), S. 25–27. Klie, Thomas (2018): Frontotemporaldemenz. Behinderung und/oder Pflegebedürftigkeit?In: Demenz - Das Magazin (39), S. 56–57. Klie, Thomas (2018): Advance Care Planning und seine Finanzierung über § 132g SGB V. In: die Hospiz Zeitschrift 20 (4), S. 18–21. 2018 Klie, Thomas (2017): Kultursensibel - aber das Recht nicht vergessen. In: Demenz - Das Magazin (32), S. 52–53. Klie, Thomas (2017): Freiheit und Fürsorge. Der Umgang mit dem Recht in der Pflege von Menschen mit Demenz sollte nicht von Haftungsängsten bestimmt sein, sondern von einem souveränen Einsatz der eigenen Fachlichkeit. In: Altenpflege DOSSIER 11 (4), S. 6–11. Klie, Thomas (2017): Case Management in Zwangskontexten. Editorial. In: Case Management 14 (1), S. 1. Klie, Thomas (2017): Case Management in Gesundheitswesen und Langzeitpflege zwischen institutionellem Zwang und individueller Fallbegleitung. In: Case Management 14 (1), S. 26–30. Klie, Thomas (2017): Pflegefachliche Verantwortung übernehmen. In: Häusliche Pflege 26 (1), S. 18–19. Klie, Thomas (2017): Zukunft der Pflege. Consumer Directed Care. In: CAR€ Invest 11 (10), S. 1–4. Klie, Thomas (2017): Teilhabe von Menschen mit Demenz - als Recht auf Demenz? In: Demenz - Das Magazin (33), S. 59–61. Klie, Thomas (2017): Die Budgets gewinnen wieder an Attraktivität: Renaissance der Budgets? In: Häusliche Pflege 26 (5), S. 18. Klie, Thomas (2017): Das Leitbild heißt geteilte Verantwortung. In: Häusliche Pflege 26 (3), S. 18–19. Klie, Thomas; Wipp, Michael (2017): Die Nacht ist vielschichtig. In: Altenheim 56 (6), S. 42–45. Igl, Gerhard; Klie, Thomas; Oswald, Frank; Zenz, Gisela (2017): Rechtliche Aspekte des Alterns. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 50 (4), S. 273–274. Klie, Thomas (2017): Vertrauen ist besser. In: Altenheim 56 (5), S. 16–19. Klie, Thomas (2017): Das Recht und die Lebensphase Alter. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 50 (4), S. 275–280. Klie, Thomas (2017): Soziale Ungleichheit nimmt im Alter zu. In: Häusliche Pflege 26 (7), S. 10. Klie, Thomas (2017): Profis fixieren nicht. In: Altenheim 56 (7), S. 16–19. Klie, Thomas (2017): Altern als individuelle und gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe: Differenzierungen des Zusammenhangs von Einsamkeit und Alter. In: Medien & Altern (10), S. 34–40. Klie, Thomas (2017): Abgeschlossene Außentür muss genehmigt werden. Freiheitsentziehende Maßnahme. In: CAREkonkret 20 (31), S. 8. Klie, Thomas (2017): Kultursensibel - aber das Recht nicht vergessen. In: Demenz - Das Magazin (34), S. 47–48. Klie, Thomas (2017): Vom Umgang mit dem Recht in der Begleitung von Menschen mit Demenz. In: Demenz - Das Magazin (34), S. 8–12. Klie, Thomas (2017): Recht auf Demenz? Einführung. In: Demenz - Das Magazin (34), S. 4. Klie, Thomas (2017): Erfahrungen mit Consumer Directed Care in Australien. Case Management und Budgets in der Pflege. In: Case Management 14 (3), S. 94–97. Klie, Thomas (2017): Keine klassische Kundenbeziehung. Kundenbegriff in der Pflege. In: Häusliche Pflege 26 (9), S. 16–17. Klie, Thomas (2017): Zivilgesellschaft und ihre Bedeutung für Palliative Care. In: die Hospiz Zeitschrift 19 (3), S. 12–17. Klie, Thomas (2017): Die Engagementberichterstattung der Bundesregierung - Summa und "lesson learnt" für die Engagementpolitik in der neuen Legislaturperiode. In: BBE Newsletter für Engagement und Partizipation in Deutschland (18), S. 1–7. Online verfügbar unter e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2017/09/newsletter-18-klie.pdf. http://www.b-b- Klie, Thomas; Bruker, Christine (2017): Mixturen der Sorge. Engagement und Subsidiarität in Palliative Care. In: Praxis PalliativeCare (36), S. 22–27. Klie, Thomas; Rischard, Pablo (2017): Heimrecht in Hamburg. Auf dem Prüfstand. In: CAR€ Invest 11 (23), S. 1–3. Klie, Thomas (2017): Advance Care Planning (ACP) - Autonomieerhalt oder Rechtssicherheit für Medizin und Pflege? Anmerkungen zu Ambivalenzen der aktuellen Dynamik um ACP. In: Praxis PalliativeCare (37), S. 24–26. Weiße, Oliver; Klie, Thomas (2017): Wir brauchen eine Supervision. Hamburger Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetz. In: CAREkonkret (48), S. 10. Klie, Thomas (2017): Gutes Leben mit Demenz? In: Häusliche Pflege 26 (11), S. 16–17. Klie, Thomas (2017): Patientenverfügung 2.0. In: alternovum. Das KWA Journal (3), S. 24–25. 2016 Hoberg, Rolf; Klie, Thomas; Künzel, Gerhard (2016): Stärkung der Kommunen in der Pflege und die Modellkommunen: Ziele, Probleme, Gestaltungsoptionen. In: Case Management 13 (1), S. 40–44. Klie, Thomas (2016): Eine veränderte Pflegekultur entwickeln. In: Häusliche Pflege 25 (1), S. 18–19. Klie, Thomas (2016): Ein Feld mit vielen Stolpersteinen. In: Häusliche Pflege 25 (3), S. 18– 19. Klie, Thomas; Bruker, Christine (2016): Leben mit dem frühen Sterben. Zum Beitrag stationärer Kinderhospize. In: Praxis PalliativeCare (30), S. 14–19. Hüther, Michael; Heinze, Rolf; Klie, Thomas; Naegele, Gerhard (2016): Für eine konzertiere Aktion in der Flüchtlingspolitik. In: BBE newsletter (5), S. 1–4. Klie, Thomas (2016): Eingriff in Grundrechte oder Freiheitsgewinn? In: Altenheim 55 (5), S. 38–41. Bruker, Christine; Klie, Thomas (2016): Zur Lage vor und nach dem Hospiz- und Palliativgesetz. In: die Hospiz Zeitschrift 18 (1), S. 38–44. Klie, Thomas (2016): Die Kommunen in ihrer Sorge und Pflegepolitik stärken. In: Demenz - Das Magazin (29), S. 58–59. Klie, Anna Wiebke; Uslucan, Hacı-Halil; Klie, Thomas (2016): Engagement von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Fluchterfahrungen – Vielfalt, Potentiale, Desiderate. Essener Thesen. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. 96 (6), S. 264–272. Klie, Thomas; Bruker, Christine (2016): Angebote ausbauen. In: Häusliche Pflege 25 (7), S. 20–25. Klie, Thomas (2016): Editorial. In: Case Management 13 (3), S. 105–106. Klie, Thomas; Hoberg, Rolf; Künzel, Gerhard (2016): Referentenentwurf PSG III - Modellkommunen Stellungnahme und Schwachstellen. In: Case Management 13 (3), S. 128–129.  Klie, Thomas (2016): Die Kunst der Sorge und das Recht. In: Demenz - Das Magazin (30), S. 60–61. Weihrauch, Birgit; Hardinghaus, Winfried; Müller, Dirk; Klie, Thomas (2016): Wissenschaft im hospizlichen Alltag - ein Gespräch. In: die Hospiz Zeitschrift 18 (3), S. 40–44. El-Nawab, Susanne (2016): Kommt jetzt die Trendwende? Gespräch mit Thomas Klie. In: Altenheim 55 (9), S. 22–25. Klie, Thomas (2016): Demenz - Erotik - Recht. In: Demenz - Das Magazin (31), S. 50. Klie, Thomas; Bruker, Christine (2016): "Kinder und Pflegebedarf, das hat eh keiner auf dem Schirm. Pflege ist ein Altersthema. In: Case Management 13 (3), S. 142–146. Klie, Thomas (2016): Editorial. In: die Hospiz Zeitschrift 18 (4), S. 3. Klie, Thomas (2016): Ein Kommentar von Thomas Klie. Lesbos - Zitadelle der Hospizlichkeit Europas? In: die Hospiz Zeitschrift 18 (4), S. 40–45. Klie, Thomas; Schuhmacher, Birgit (2016): Geteilte Verantwortung in ambulanten Pflege- Wohngruppen. Risiko oder "besondere hospizliche Qualität"? In: die Hospiz Zeitschrift 18(4), S. 14–21. Bruker, Christine; Klie, Thomas (2016): Zwischen Versorgungsauftrag und Sorgekultur. In:Praxis PalliativeCare (33), S. 20–24. Klie, Thomas (2016): Pflege und Sorge - Analysen und Empfehlungen der Siebten Altenberichtskommission. In: Informationsdienst Altersfragen 43 (6), S. 19–23. Klie, Thomas (2016): Distinguierte Kultur und diskrete Unterstützung. In: alternovum (3), S.15. 2015 Klie, Thomas; Leuchtner, Jörg (2015): Mental Capacity. The Meaning of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities for People with Dementia in Germany. In: GeroPsych: The Journal of Gerontopsychology and Geriatric Psychiatry 28 (1), S. 7–15. Klie, Thomas (2015): Vom Recht auf Gehör. In: Demenz - Das Magazin (24), S. 45. Schären, Marius (2013): Für die Nahen da sein. In: Schauplatz Spitex (6), S. 30–33. Klie, Thomas (2015): Palliative Care in Kerala. das Neighborhood Network. Ein Beispiel für Caring Community. In: die Hospiz Zeitschrift 17 (1), S. 36–39. Klie, Thomas (2015): Editorial. In: Case Management 12 (1), S. 1–2. Klie, Thomas; Künzel, Gerd; Hoberg, Rolf (2015): Case Managementstärkungsgesetz? Konzeptionelle und gesetzgeberische Optionen für die Verankerung der Pflegeberatung auf kommunaler Ebene im PSG II. Wichtige Bausteine für eine Strukturreform. In: Case Management 12 (1), S. 32–40. Klie, Thomas; Evers, Adalbert; Roß, Paul-Stefan (2015): Die Vielfalt des Engagements. Eine Herausforderung an Gesellschaft und Politik. In: APuZ 65 (14-15), S. 3–9. Klie, Thomas; Künzel, Gerd; Hoberg, Rolf (2015): Die Pflege vor Ort moderieren. In: neue caritas 116 (7), S. 13–18. Klie, Thomas (2015): Hessisches Gesetz über Betreuungs- und Pflegeleistung (HGBP). Buchbesprechungen. In: Gesundheit und Pflege 5 (2), S. 73. Klie, Thomas (2015): Demenz und Recht. In: Rechtsdepesche 12 (1), S. 44–48. Klie, Thomas; Weltzien, Dörte (2015): Begegnungen zwischen Vorschulkindern und Menschen in hohem Lebensalter. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge : NDV 95 (4), S. 178–182. Klie, Thomas; Hoberg, Rolf (2015): Strukturreform Pflege und Teilhabe. Erster Teil: Zwischen Cure und Care Kommunen und Sozialversicherung. Zusammenfassung. In: Sozialer Fortschritt 64 (1/2), S. 27–33. Klie, Thomas (2015): Feste feiern! Das Recht, Feste zu feiern, wie sie fallen, ist ein Recht auf Teilhabe. In: Demenz - Das Magazin (25), S. 55–57. Klie, Thomas; Bruker, Christine (2015): Kinderhospiz - Ein Thema für die Kinder- und Jugendhilfe? In: Das Jugendamt 88 (4). Klie, Thomas (2015): Eine praktische Perspektive. In: Altenheim 54 (6), S. 16– 19. Klie, Thomas (2015) Cure und Care. Unterscheidung zur Profilierung professioneller Pflege? In Ludwigshafener Ethische Rundschau 1/2015 S. 7 – 10 Klie, Thomas: Rechtfragen der Pflegedokumentation. Teil 1. In: PflegeRecht 19 (5), S. 294–304. Klie, Thomas; Kruse, Andreas; Heinze, Rolf G. (2015): Subsidiarität revisited. Zusammenfassung. In: Sozialer Fortschritt 64 (6), S. 131–138. Klie, Thomas: Rechtfragen der Pflegedokumentation. Teil 2. In: PflegeRecht 19 (6), S. 368–381. Klie, Thomas; Kruse, Andreas (2015): Verzicht auf gesetzliche Regelung zum assistierten Suizid. In: Klinikarzt 44 (6), S. 272–273. Klie, Thomas (2015): Die Richtung stimmt nicht mehr. In: CAREkonkret 18 (30), S. 2. Klie, T. (2015): Zurück zur Planwirtschaft in der stationären Pflege? In: Altenheim 54 (9), S. 18–21. Klie, T. (2015): Neue Verordnung ermöglicht flexibleren Personaleinsatz. In: Altenheim 54 (9), S. 32–35. Klie, T. (2015): Ordnung im Umgang mit dem Geld im Ehrenamt. Zugleich eine Erwiderung auf Thomas Beyer in NDV 4/2015. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge NDV 95 (10), S. 509– 511.  Klie, Thomas (2015): Ist der Einsatz von Technik bei Menschen mit Demenz hilfreich? Worauf es ankommt! In: Demenz - Das Magazin (27/28), S. 56–58.  Klie, Thomas (2015): Alternative lll. Caring Community. In: Senioren Report 20 (3), S. 17–23.

  • Urteile und Kommentierungen | Thomas Klie

    Urteile und Kommentare 2019 Klie, Thomas (2019): BSG: Wunsch- und Wahlrecht gilt auch für Sozialhilfeempfänger. BSG, Urteil vom 5. Juli 2018, AZ: B 8 SO 30/16/R. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 58 (1), S. 26–27. Klie, Thomas (2019): BGH zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen. BGH, Beschluss vom 14.11.2018, AZ: XII ZB 107/18. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 58 (2), S. 30–31. Klie, Thomas (2019): Genehmigungspflicht für Tracking gemäß §1906 Abs. 4 BGB? AG Brandenburg, Beschluss vom 5.3.2019, AZ: 82 XVII 28/19. In: Altenheim 58 (7), S. 26–27. 2018 Klie, Thomas (2018): Pflegeplanung und Zutritt: Welche Rechte hat ein Betreuer? AG Mettmann, Urteil vom 20.2.2017, AZ: 22C 181/16, LG Wuppertal, Beschluss vom 17.5.2017, AZ: 8 S 17/17. In: Altenheim 57 (1), S. 30–31. Klie, Thomas (2018): Geschlossene Unterbringung: Kein strikter Beaufsichtigungsbedarf. OLG Dresden, Beschluss vom 24.10.2017, AZ: 4 U 1173/17. In: Altenheim 57 (2), S. 40– 41. Klie, Thomas (2018): Betreuungsbedürftigkeit: Gericht darf Untersuchung anordnen. BGH, Beschluss vo 24.1.2018, AZ: XII ZB 292/17. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (4), S. 28–29. Klie, Thomas (2018): Ist es eine WG oder ein Heim? VGDüsseldorf,Urteil vom 24.11.2017, AZ: 26 K 6422/16. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (5), S. 26– 27. Klie, Thomas (2018): BSG zu Häuslicher Krankenpflege in Seniorenresidenz. BSG, Urteil vom 30.11.2017, AZ: B 3 KR 11/16 R. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (6), S. 26–27. Klie, Thomas (2018): Pflegekammer: Streit um die Pflichtmitgliedschaft. VG Koblenz, Urteil vom 9. März 2018, AZ:5 K 1084/17.KO. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (6), S. 28–29. Klie, Thomas (2018): Wenn Maßnahmebescheide unbestimmt sind. LSG NRW, Beschluss vom 16. März 2019, AZ: L 5P88/15 B ER. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (7), S. 26–27. Klie, Thomas (2018): Für immer geschlossene Türen? BGH, Beschluss vom 14.03.2018, AZ: XII ZB 629/17. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (8), S. 26–27. Klie, Thomas (2018): Strenge Auflagen für Fixierungen während einer Unterbringung. BVerfG, Beschluss vom 24.7.2018, AZ: 2 BvR 309/15, 2 BvR 502/16. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (9), S. 26–27. Klie, Thomas (2018): Schmerzensgeld bei einem vermeidbarenDekubitus. OLG Brandenburg, Urteil vom 28.6.2018, AZ:12 U 37/17. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (10), S. 28–29. Klie, Thomas (2018): Zwangsbehandlungen in Heimen ist weiterhin verboten. BVerfG, Beschluss vom 6. März 2018, AZ: 1 BvL 1/16. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (11), S. 28–29. Klie, Thomas (2018): BGH: Keine Zahlungspflicht von Bewohnern nach Auszug. BGH, Urteil vom 04. Oktober 2018, AZ: III ZR 292/17. In: Altenheim. Lösungen fürs Management 57 (12), S. 32–33. 2017 Klie, Thomas (2017): Achtung beim Kündigen von Vertrag mit Apotheke. BGH, Urteil vom 14.07.2016, AZ: III ZR 446/15. In: Altenheim 56 (1), S. 26–27. Klie, Thomas (2017): Verboten: Sterbehilfe durch Arzt. OLG Hamburg, Beschluss vom 08.06.2016, AZ.: 1WS13/16. In: Altenheim 56 (2), S. 30–31. Klie, Thomas (2017): Heimplatzwahl: Was sind unverhältnismäßige Mehrkosten? LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28.09.2016, AZ: L 15 SO 141/12. In: Altenheim 56 (3), S. 38–39. Klie, Thomas (2017): Bettgitter ohne Genehmigung sind Freiheitsberaubung. Amtsgericht Saarlouis, Urteil vom 14.11.2016, AZ: 6 Ls 56/16. In: Altenheim 56 (4), S. 60–61. Klie, Thomas (2017): BGH zur Bindungswirkung von Patientenverfügungen. BGH, Beschluss vom 8.2.2017, AZ: XII ZB 604/15. In: Altenheim 56 (5), S. 26– 27. Klie, Thomas (2017): Wer wäscht die Arbeitskleidung? VG Oldenburg, Beschluss vom 7.2.2017, AZ: 7 B 6714/16. In: Altenheim 56 (6), S. 28–29. Klie, Thomas (2017): PEG ohne Indikation ist ärztlicher Behandlungsfehler. LG München, Urteil vom 18.01.2017 AZ: 9 0 5246/14. In: Altenheim 56 (7), S. 26– 27. Klie, Thomas (2017): Haustür abschließen erfordert Unterbringungsbeschluss. BGH, Beschluss vom 24.05.2017, AZ: XII ZB 577/16. In: Altenheim 56 (8), S. 28–29. Klie, Thomas (2017): Heim oder Wohngemeinschaft? VG Düsseldorf, Beschluss vom 16.06.2016, AZ: 26 L 1626/16. In: Altenheim 56 (9), S. 26–27. Klie, Thomas (2017): Bundesverfassungsgericht stellt strengere Regeln auf. BVerfG, Beschluss vom 19.7.2017, AZ: 2 BvR 2003/14. In: Altenheim 56 (10), S. 28–29. Klie, Thomas (2017): Wer trägt Verantwortung für einen Dekubitus? LG Köln, Urteil vom 14.6.2016, AZ 25 0 73/14 OLG Köln + Beschluss vom 11.1.2017, AZ: 5U 82/16. In: Altenheim 56 (11), S. 26–27. Klie, Thomas (2017): Qualitätsentwicklung sollte ein Lernfeld sein. In: Gesundheit und Gesellschaft 20 (10), S. 18. Klie, Thomas (2017): BGH:Voraussetzungen, um eine Kontrollbetreuung anzuordnen. BGH, Beschluss vom 30.08.2017, AZ: XII ZB 16/17. In: Altenheim 56 (12), S. 26–27. 2016 Klie, Thomas (2016): Entgelterhöhung durch einseitige Erklärung doch möglich? In: Altenheim 55 (1), S. 34–35. Klie, Thomas (2016): FEM: Beweislastumkehr zulasten des Heims bei Bewohnersturz. In: Altenheim 55 (2), S. 42–43. Klie, Thomas (2016): Verfassungsbeschwerde gegen Pflegenotstand unzulässig. In: Altenheim 55 (4), S. 28-26. Klie, Thomas (2016): Gericht lehnt Nachbarklage gegen Seniorenheim ab. In: Altenheim 55 (5), S. 28–29. Klie, Thomas (2016): Das Leistungserbringerrecht weiterentwickeln. In: Häusliche Pflege 25 (5), S. 18–19. Klie, Thomas (2016): Heim oder nicht Heim? In: Altenheim 55 (6), S. 28–29. Klie, Thomas (2016): BGH: Diese Klauseln in WBVG- Verträgen gelten nicht. In: Altenheim 55 (7), S. 26–27. Klie, Thomas (2016): Im Visier der Kostensteuer. In: Häusliche Pflege 25 (7), S. 18–19. Klie, Thomas (2016): Familienunterhalt im Pflegeheim: BGH fordert angemessenen Anteil. In: Altenheim 55 (8), S. 28–29. Klie, Thomas (2016): Ernsthaft überzeugen statt zwangsbehandeln. In: Altenheim 55 (9), S. 28–29. Klie, Thomas (2016): BGH: Ein Bevollmächtigter muss redlich und geeignet sein. In: Altenheim 55 (10), S. 26–27. Klie, Thomas (2016): Konsequent am Sozialraum orientieren. In: Häusliche Pflege 25 (9), S. 18–19. Klie, Thomas (2016): BVerfG zur Zwangsbehandlung stationär versorgter Betreuter. In: Altenheim 55 (11), S. 28–29. Klie, Thomas (2016): Ehrenamtliche Hilfen in Gefahr. In: Häusliche Pflege 25 (11), S. 18–19. Klie, Thomas (2016): Infektionsschutz im Heim nach Krankenhausstandard? In: Altenheim 55 (12), S. 28–29. 2015 Klie, Thomas (2015): Behandlungsabbruch auch ohne rechtliche Genehmigung möglich. In: Altenheim 54 (1), S. 28–29. Klie, Thomas (2015): Schutz und Risiken in Balance halten. In: Altenheim 54 (2), S. 50–51. Klie, Thomas (2015): Nächtliche Assistenz wird nur gezahlt, falls vorab vereinbart. In: Altenheim 54 (3), S. 58–59. Klie, Thomas (2015): Tür nur abschließen, wenn Genehmigung vorliegt. In: Altenheim 54 (4), S. 28–29. Klie, Thomas (2015): Behandlungspflege in stationären Einrichtungen. In: Altenheim 54 (5), S. 28–29. Klie, Thomas (2015): Wenn Frau Müller plötzlich "verschwunden" ist. In: Altenheim 54 (6), S. 26–27. Klie, Thomas (2015): In Hessen darf die Heimaufsicht Rahmenverträge auslegen. In: Altenheim 54 (7), S. 30–31. Klie, Thomas (2015): Auch bei Vorsorgevollmacht besteht Genehmigungspflicht. In: Altenheim 54 (8), S. 28–29. Klie, T. (2015): Nächtliche Assistenz im Heim möglich. In: Altenheim 54 (9), S. 28–29. Klie, T. (2015): Pflegesätze mit Gewinnzuschlag. In: Altenheim 54 (10), S. 28– 29. Klie, T. (2015): In welchen Fällen ist eine Zwangsbehandlung rechtens? In: Altenheim 54 (11), S. 30–31. Klie, T. (2015): Ein Vorrat an Niederflurbetten ist ratsam. In: Altenheim 54 (12), S. 30–31.

  • In advance | Thomas Klie

    Vorträge in Advance

  • Exponierter Sozialexperte | Thomas Klie | Tutzing

    thomas@klie.info Geboren 1955 in Hamburg, ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und exponierter Sozialexperte. Als Sach- und Fachbuchautor und in der Politikberatung nimmt er zur Fragen der Weiterentwicklung der Pflegeversicherung ebenso Stellung wie zur Bedeutung der Zivilgesellschaft in den aktuellen Transformationsprozessen. Er lebt in Tutzing, lehrt in Freiburg und arbeitet als Anwalt in Berlin und Freiburg.

  • Projektberichte und Graue Literatur | Thomas Klie

    Projektberichte und Graue Literatur 2019 Klie, Thomas (2019): Haltung - eine philosophisch-juristische Betrachtung. In: Elke Steudter (Hg.): Haltung im gesellschaftlichen und professionellen Kontext. 10 Jahre pflegen: palliativ. Jubiläumsschrift. Balve, S. 36–39. 2018 Klie, Thomas: Fachliche und rechtliche Anforderungsprofile bei Nachtwache in der stationären Pflege. Materialsammlung. Hg. v. AGP Sozialforschung. Klie, Thomas (2018): Nachbarschaft 2.0. Soziale Nachbarschaft und Technik. Wege zu einer lebendigen Nachbarschaft und zu gemeinwirtschaftlichen Formen des Zusammenlebens vor Ort inZeiten der Digitalisierung. In: Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. - Das Netzwerk von Ehrenamtlichen (Hg.): Wo die Nähe zählt. Wohnen und sozialer Zusammenhalt. Handbuch für Ehrenamtliche. Freiburg (Breisgau), S. 14–16. Klie, Thomas (2018): Im Alter selbstbestimmt leben - Wunsch und Sorge zugleich. In: Stiftung trias (Hg.): Wohnprojekte und Wohnpflegegemeinschaften. Wohnbund-Beartung NRW GmbH. Hättingen, S. 6–9. 2017 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (Hg.) (2017): Zweiter Bericht über die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in der Bundesrepublik Deutschland. Schwerpunktthema: "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung" (Bundesdrucksache, 18/11800). AGP Sozialforschung (Hg.) (2017): Evaluation des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes (HambWBG). Abschlussbericht. Unter Mitarbeit von Thomas Klie, Pablo Rischard, Hannes Ziller, Charlyn Gädckens, Eva-Maria Sauter und Nikolaj Boggild. Behrde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg (BGV); Kienbaum Consultants International GmbH. Freiburg. Klie, Thomas; Heislbetz, Claus; Schuhmacher, Birgit; Keilhauer, Anne; Rischard, Pablo; Bruker, Christine (2017): Ambulant betreute Wohngruppen. Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlungen. Abschlussbericht. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Hg. v. AGP Sozialforschung und Hans-Weinberger-Akademie. Berlin. Blinkert, Baldo; Klie, Thomas (2017): Formen der Solidarität. Auswertung der Zeitverwendungsstudie zu den Fokusaktivitäten bürgerschaftliches Engagement, Nachbarschaftshilfe und Übernahme von Pflegeaufgaben. In: Statistisches Bundesamt (Hg.): Wie die Zeit vergeht. Analysen zur Zeitverwendung in Deutschland. Beiträge zur Ergebniskonferenz der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 am 5./6. Oktober 2016 in Wiesbaden. Wiesbaden, S. 195–228. 2016 Klie, Thomas; Rischard, Pablo (2016): Bürgerschaftliches Engagement in Einrichtungen vonKWAKuratorium Wohnen imAlter. In: KWA Kuratorium Wohnen im Alter (Hg.): Bürgerschaftliches Engagement. Rahmenkonzept, Untersuchungen und Materialien. Themen und Positionen 6. Unter Mitarbeit von Thomas Klie, Pablo Rischard undmChristiane Hellbusch. Heidelberg, S. 1–16. Klie, Thomas; Hellbusch, Christiane (2016): Portraits vonEhrenamtlichen undnehrenamtlich engagierten BEwohnerinnen und Bewohnern in Einrichtungen vonKWAKuratorium Wohnen imAlter. In: KWA Kuratorium Wohnen im Alter (Hg.): Bürgerschaftliches Engagement. Rahmenkonzept, Untersuchungen und Materialien. Themen und Positionen 6. Unter Mitarbeit von Thomas Klie, Pablo Rischard und Christiane Hellbusch. Heidelberg, S. 17–24. Klie, Thomas (2016): Wo kommen wir her? 60 Jahre Sozialwirtschaft - eine Erfolgsstory. In: Berliner Wirtschaftsgespräche e.V. (Hg.): Zukunftsbranche Sozialwirtschaft. Themenbroschüre 2016. Berlin, S. 99–101.  AGP Sozialforschung; BP-LWTG Rheinland-Pfalz (2016): Rahmenkonzept Beratung durch die Beratungs- und Prüfbehörde. Unter Mitarbeit von Thomas Klie und Katarina Lissek. Freiburg. Klie, Thomas; Rischard, Pablo; Schuhmacher, Birgit; Heislbetz, Claus; Keilhauer, Anne (2016): Zwischenbericht. Bestandserhebung, qualitative Einordnung und Handlungsempfehlung zur Stärkung ambulant betreuter Wohngruppen - Bequa-WG. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Hg. v. AGP Sozialforschung und Hans-Weinberger-Akademie der Arbeiterwohlfahrt e.V. 2015 Klie, Thomas; Bruker, Christine (2015): Bedarfsanalyse zu den Angeboten für Familien mit schwer und lebensverkürzend erkrankten Kindern. Regionalstudie Saar-Mosel. Abschlusbericht. Freiburg.

  • Liota Land&Sea | Thomas Klie

    Liota Land&Sea Seit den 1980er Jahren lebt Thomas Klie im Sommer auf der griechischen Mittelmeerinsel Lesbos. Das Haus steht auch für Lesbos-Liebhaber zur Vermietung. Hier geht's zur Vermietungsagentur Lesvos: Hot-Spot der Flüchtlingskrise Thomas Klie Der Papst kam nach Lesbos, prangerte die unmenschliche Asylpolitik an, forderte, Flüchtlinge nicht als Nummern sondern als Menschen zu behandeln und ihnen mit Respekt zu begegnen. Er nahm einige geflüchtete Menschen demonstrativ mit nach Rom. Ai Weiwei hat die Insel besucht und mit Aktionskunst Aufmerksamkeit erzeugt und ein Mahnmal für die Ertrunkenen hinterlassen. Mytilene, die Hauptstadt von Lesbos, ist zum Schmelztiegel der aktuellen Flüchtlingsdynamik geworden, die das Jahr 2015 geprägt und bis heute ungelöste Fragen hinterlassen hat. Waren es 2015 noch 600.000 Flüchtlinge, bis zu 9.500 an einem Tag, so sind es in diesen Tagen immerhin noch 40 bis 150, die täglich die Insel erreichen. Die geflüchteten Menschen prägen im Vergleich zum letzten Sommer nicht mehr das Straßenbild, landen nicht mehr vor den Augen der Urlauber an den Stränden der Touristenorte. Sie werden gezielt in der Nähe der Hauptstadt abgesetzt, wenn es ihnen gelungen ist, nicht von der Küstenwache abgedrängt zu werden, wenn sie es geschafft haben, die Natoabschirmung zu überwinden und das stets gefährliche Gewässer zwischen der Türkei und Lesbos zu überqueren. Ich sehe sie noch vor mir, die Flüchtlinge in unserem Dorf auf Lesbos, die mit nassen Hosen, oft mit erlöst hoffnungsvollen Gesichtern aber auch erschöpft auf die Platia kamen. Dort ruhten sie sich zunächst aus, wurden bewirtet oder, so sie Geld hatten, kauften sie die letzten Vorräte der Taverne auf und bestellten alles, was die Küche hergab. Am Anfang war noch ein Willkommensfrühstück üblich, vom Bürgermeister organisiert. Frauen standen am Straßenrand und gaben Brot aus. Es kamen in erster Linie Männer, aber auch ganze Familien und nur wenige alte Menschen. Schnell wurden sie zu viele. Entweder wurden sie von Bussen abgeholt, die die Geflüchteten nach Mytilene in die Auffanglager bringen sollten, oder sie machten sich zu Fuß auf in die 80 Kilometer in die Hauptstadt, wo sich ihr weiteres Schicksal entscheiden sollte. Flüchtlingskolonnen säumten die Straßen, denn zunächst machte man sich Der Fluchthilfe schuldig, wenn man sie im privaten PKW mitnahm. In den Macchiabüschen fanden wir ihre Pässe, die sie auf Rat der Schlepper weggeworfen hatten. Nach pragmatischen (unter Zurückstellung der Verfahrensanforderungen) durchgeführten Registrierungsverfahren durch die völlig überforderten griechischen Behörden standen Schiffe standen parat, die sie nach Piräus bringen würden. Der Bürgermeister von Mytilene, Spyros Galinos, hatte zusätzliche gechartert, um den Streit um eine schnelle Weiterreise unter den Flüchtlingen zu beschwichtigen. Mit einer erstaunlichen Ruhe haben die Inselbewohner zunächst auf den Flüchtlingszustrom reagiert, in einer Grundhaltung des Respektes, der Hilfsbereitschaft, der Toleranz und in gewisser Weise auch der Gelassenheit. Was passiert nun nach dem EU-Türkei-Abkommen? Die Geflüchteten werden sofort ins Hot Spot Lager nach Moria gebracht, bei dem es sich faktisch um ein Gefängnis für 3.500 Menschen handelt. Die Syrer mit sicheren Aussichten auf Asyl werden überwiegend in einem anderen Lager am Rand von Mytilene aufgenommen. Was die Geflüchteten in Moria empfängt ist alles andere als erfreulich: Der Ausgang ist ihnen in den ersten 25 Tagen untersagt, die Verpflegung ist in jeder Hinsicht miserabel: Lange Warteschlangen, in denen jeweils bis zu vier Stunden für eine Mahlzeit, die aus zwei Keksen zum Frühstück und Nudeln ohne Soße zum Mittagessen besteht, angestanden werden muss. Unbegleitete Minderjährige befinden sich vielfach ohne angemessene Betreuung unter den Erwachsenen. Es gibt keine Rückzugsmöglichkeiten, keine Privatsphäre. Während es die Syrer noch vergleichsweise gut haben, da sie eine sichere Ausreiseperspektive haben, sind es vor allen Dingen die Afghanen, denen kaum eine Chance gegeben wird: Ihnen werden systematisch Informationen über ihre Anhörungsrechte und ihre Rechte als Geflüchtete und im Asylverfahren verweigert. Gleichzeitig zeigt sich Lesbos auch die Insel der Volunteers. Über 1000 waren es 2015, sie unterscheiden sich stark mit Blick auf Herkunft, Motiven und den Kompetenzen, die sie mitbringen. Es sind die etablierten NGOs vor Ort, wie Ärzte ohne Grenzen, Advocacy Abroad, Euro Relief, aber auch die „Voluntourists“, die stillen Helfer von der Insel, die, die die Beerdigung der ertrunkenen Flüchtlinge organisiert haben, um ihnen eine letzte Ehre zu erweisen. Dem United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR)kommt eine wichtige Rolle in der Koordination der Freiwilligen zu. Viele deutsch-griechische Vereine sind aktiv, die Kirchen informieren sich über die Situation, internationale Tagungen, etwa zum Familienrecht, werden auf die Insel verlegt: Die breite Palette zivilgesellschaftlicher Organisationen gab und gibt sich ein Stelldichein in Griechenland. Die meisten sind inzwischen wieder abgezogen, einige sind jedoch geblieben. Eine Gruppe konnte ich besuchen: Respekt für Griechenland heißt die deutsche NGO, die sich Volunteers for Lesvos angeschlossen hat. Sie habe ich besucht und ausführlich mit ihnen geredet. Freiwillige aus ganz Europa wechseln sich ab, sie bemühen sich, dass die Geflüchteten willkommen geheißen werden. Das steht im Kontrast zu den Bedingungen in den Auffanglagern in Moria. Sie unterhalten eine Küche für die Geflüchteten, in denen sie als Alternative zur Essensversorgung in Moria täglich über 600 Mahlzeiten bereitstellen – unter Beteiligung von Flüchtlingen, die ihr Kochkünste einbringen. Die Initiative hat eine leerstehende Fabrik besetzt, um dort ein soziales Willkommenscenter einzurichten. Dort gab es Schlafräume für Frauen, eine Küche und einen Kindergarten. Auch diese Einrichtung entstand in Zusammenarbeit mit den Geflüchteten, die bereit sind, die Selbstorganisation nach Kräften zu unterstützen und in besonderer Weise ihre Kompetenzen, ihre Ressourcen einbringen. Die Polizei hatte zunächst Sympathien für die Nutzung des leerstehenden Gebäudes, auch weil die Geflüchteten so von der Straße verschwanden. Aber weder die Lagerverwaltung noch die Verwaltung von Lesbos waren angetan von der Nutzung. Die Eigentümerin des Gebäudes, die Alphabank, eine drei übriggebliebenen Banken in Griechenland, ließ es inzwischen räumen. Eine zivilgesellschaftliche Verantwortung war sie nicht bereit zu übernehmen, von Corporate Citizenship keine Spur. Nun sind die Initiative und vor allen Dingen auch die Geflüchteten wieder auf der Straße gelandet, direkt am Meer hausen sie in ihren Zelten, wenn sie es in Moria nicht aushalten. Die Kinder müssen wieder zurück in das Lager, die Frauen haben ihre Möglichkeiten des Rückzuges verloren, der Besprechungs- und Beratungsraum, in dem Aufklärung und Rechtsberatung stattfand, steht wieder leer. Übrig geblieben sind Malereien für die Kinder an den Wänden, sind Hinweisschilder auf die Nutzung der Sanitäranlagen, Schilder über die Spielregeln im Umgang miteinander. Die ideologischen und politischen Überzeugungen stehen programmatisch an den Wänden: No Racism, no Sexism, no homophobia. Der ideologische Geist, aus denen die NGO’s des Welcome-Centers hervorgegangen sind, steht durchaus im Kontrast zu den geschlossenen Weltbildern, die auch bei Geflüchteten verbreitet sind. Das geräumte Gebäude wird, zu erreichen nur noch durch ein Loch in der Mauer, wieder von einigen Unentwegten genutzt: Es lässt so erahnen, welche Vorteile das weitere Bestehen gebracht hätte. Vielleicht findet sich ja eine Alternative zur besetzten Fabrik in der Nähe des bisherigen Welcome Centers. Die Vergeblichkeit wohnt manchen Initiativen der zivilgesellschaftlichen Akteure inne. Das was die Freiwilligen dort tun, vom Abhören des Funkverkehrs der Küstenwache und Nato über die Organisation von Rechtsberatung und das Kochen mit den Geflüchteten bis hin zum Einwerben von Spenden: Das alles ist auch ein Symbol gegen die bürokratische und im Effekt zynische Abfertigung der geflüchteten Menschen in den Auffanglagern. Da kommen Studierende und andere Freiwillige aus Deutschland, aus der Schweiz, aus Spanien aber auch aus Osteuropa, die ihre Ferien dort verbringen, mitarbeiten, Schichten schieben, mit der Bank und der Präfektur verhandeln - und Zeit mit den Geflüchteten verbringen. Sie bieten ihnen Schutz gegen die Sonne oder den starken Wind, sie hören zu, sie spielen, sie lachen. Sie teilen ihre Verzweiflung und verteidigen ihre Ideale. Manchmal kann man die Freiwilligen von den Geflüchteten nicht unterscheiden. Da ist etwa der in Deutschland geborene Mohammed marokkanischer Abstammung mit leichtem schwäbischem Slang, der sich zum Ziel setzte, die Balkanroute von Deutschland in umgekehrter Richtung in den Süden zurückzulegen. Auf seinem Weg hat er sich immer wieder NGO’s angeschlossen, die sich für die Geflüchteten einsetzen. Jetzt ist er auf Lesbos gelandet, dort wo sie ankommen. Seinen Pass hat er inzwischen verloren und teilt in gewisser Weise Unsicherheiten mit den Geflüchteten. Die basisdemokratischen Debatten, die Freiwillige und Geflüchtete führen, erinnern an die Gespräche in den 70er Jahren an deutschen Hochschulen. Nicht alle NGOs haben ein solch explizit politisches Verständnis ihrer Arbeit wie die Volunteers for Lesvos. Die Leute von Euro Relief etwa suchen eine Aufgabe – ohne dass ihnen die politischen Rahmenbedingungen, deren Wirkungen sie auszugleichen versuchen, besonders wichtig wären. Andere arbeiteten 2015 in 14 Stunden Schichten bis zur Erschöpfung, um die Not an den Stränden zu bewältigen. Es entsteht ein Flickenteppich der Humanität. Ohne die Freiwilligen gäbe es nicht die kleinen Oasen für die Flüchtlinge, würde Europa dort nicht sein menschliches Gesicht zeigen, wo die Geflüchteten ankommen. Ohne die Freiwilligen gäbe es nicht die hörbare Kritik an den Verstößen gegen Menschenrechte. Besonders zu beklagen ist die Missachtung der Rechte unbegleiteter Minderjähriger, für die es zwar eine eigene Einrichtung in Agiassos gibt, die aber nur wenige der Minderjährigen erreichen. Viele landen in den Händen von Menschenhändlern, die die Kinder an adoptivwillige Eltern oder kriminelle Organisationen verkaufen. Es gibt Kinderhändlerketten, die auf brutale Weise ihre Geschäfte machen. Für die unbegleiteten Minderjährigen finden sich kreative Initiativen, so werden sie von Organisationen in Selbstorganisation und sozialem Miteinander Geschult: etwa auf dem Gelände eines Hotels in Thermi, wo sie sogleich das Erlernte im Kontakt mit den Hotelgästen üben. Die kritische, die helfende, die kreative Zivilgesellschaft auf Lesbos gibt Zeugnis von einer eigenen europäischen Wertegemeinschaft: die der Volunteers. Die findet auch auf künstlerische Ebene ihren Ausdruck, zum Beispiel durch das Symbiosis Lesvos Festival. Dabei geht es den Initiatorinnen darum, ein besseres Verständnis zwischen Inselbewohnern, den Touristen, Freiwilligen und geflüchteten Menschen zu befördern, Räume zu eröffnen, in denen Talente und Kreativität gezeigt werden können. Das ist nicht unwichtig, auch wenn das Künstlermilieu nicht gerade die traditionelle Kultur der Bewohner von Lesbos trifft. Die örtliche Bevölkerung verfolgt das Flüchtlingsgeschehen und auch die Arbeit der Volunteers nicht nur mit Sympathie, zum Teil mit offener Ablehnung. Wenn die eigenen Nöte, die wirtschaftliche Krisensituation, die unsicheren Aussichten der eigenen Existenz, die Abwanderung der jungen Menschen von der Insel kein Gehör finden, ist das verständlich. Aber immer wieder gab und gibt es Unterstützung, gibt es Spender, finden sich auch Anwälte von der Insel, die sich freiwillig engagieren, privat, still oder vernehmlich. Manche schließen sich auch der der Initiative Volunteers for Lesvos an. Die vielen tatkräftigen, insgesamt aber fragilen Bemühungen um eine die Menschenrechte erfüllender Begleitung der Geflüchteten auf der Insel Lesbos ändern nichts an dem von den Inselbewohnern insgesamt mit Verbitterung beklagte Untätigkeit der europäischen Institutionen, wenn es um die Bewältigung der Flüchtlingsfrage geht. Ai Weiwei und der Papst sind wieder weg. Der Tourismus auf der Insel liegt darnieder: von knapp 300 Charterflügen im Jahre 2015 sind 35 im Jahre 2016 übrig geblieben. Von den knapp 20.000 Touristen pro Monat kamen bisher in der Hochsaison 4.000 pro Monat. 90 % Rückgang des Tourismus, wo doch der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Insel ist. Auch wenn Griechenland insgesamt einen Tourismusboom erfährt, so gilt dies für die von der Flüchtlingskrise besonders betroffene Insel nicht. Hier sind politische Maßnahmen gefragt. Die Insel, die in der größten Notsituation die meiste Hilfe geleistet hat, verdient Respekt und Unterstützung. Der bunte Haufen der zivilgesellschaftlichen Aktivistinnen und Aktivisten verteidigt sie und verdient auch unter diesem Aspekt Respekt. Allerdings tragen sie eine zu schwere Bürde und erfahren zu wenig Unterstützung: Sie allein können die Menschenrechte und die Humanität, auf die wir uns – zumindest in Europa – verständigt haben, nicht retten. Die Verlagerung des Asylmanagements in hot spots aus den Flüchtlingslagern in Deutschland und anderen europäischen Ländern verlangt nach entsprechender zivilgesellschaftlicher Flankierung – aber auch nach Maßnahmen der EU und Deutschlands. Eine konzertierte Aktion und Kampagne wünscht man sich für Lesbos, die die vielen Aktionen und Promibesuche verbinden, in zentralen Aussagen etwas von der Wahrheit der Situation auf der Insel transportieren und Handlungsoptionen aufzeigen: staatliche, ökonomische und zivilgesellschaftliche. Und: Lesbos ist eine Insel, die gerade jetzt eine Reise wert ist, ein lohnendes Ziel. Für Freiwillige, für Touristen, die nicht nur fern ab der Themen unserer Zeit Ferien machen wollen. Empfehlung: Die Filmemacher Paar Philip Brink und Mareike van den Velden haben Begegnungen zwischen Flüchtlingen und Touristen eindrucksvoll dokumentiert: „The Island of all Together – Conversations on Lesvos“ heisst das Video, abrufbar unter: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/the-island-of-all-together-treffen-auf-lesbos-14103759.html Kontakt: solidarityfor lesvos unter: http://www.lesvossolidarity.org/index.php/en/ Der Autor, Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) Freiburg. Professor an der Evangelischen Hochschule, wohnt seit 30 Jahren im Sommer auf Lesbos und berichtet über die aktuelle Flüchtlingssituation und die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiativen.

  • Badhof Gespräche | Thomas Klie

    Badhof Gespräche In Freiburg In der Salon-Tradition veranstaltet Thomas Klie an seinem Freiburger Wohnort seit den 1990er Jahren Badhof-Gespräche zu aktuellen Fragen aus Zivilgesellschaft und Sozialpolitik. Nachfolgend eine Auswahl von Themen und in den Badhof-Gesprächen entwickelten Positionspapieren. Thesen Rechtsextremismus Engagement

  • Vita | Thomas Klie

    Vita Dr. Prof. habil Thomas Klie Geboren 1955 in Hamburg, ist ein deutscher Rechtswissenschaftler und exponierter Sozialexperte. Als Sach- und Fachbuchautor und in der Politikberatung nimmt er zur Fragen der Weiterentwicklung der Pflegeversicherung ebenso Stellung wie zur Bedeutung der Zivilgesellschaft in den aktuellen Transformationsprozessen. Er lebt in Tutzing, lehrt in Freiburg und arbeitet als Anwalt in Berlin und Freiburg. Thomas Klie (* in ) ist ein deutscher . Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der sozialen und Pflege, Zivilgesellschaft, Rechtstatsachenforschung. Er gilt als einer wichtigen Sozialexperten in Deutschland. Er lebt in Tutzing, Berlin und Freiburg. 1955 Hamburg Rechtswissenschaftler Gerontologie Thomas Klie studierte Evangelische Theologie, Soziologie und Rechtswissenschaft an der . 1981 legte er das erste, 1987 das zweite juristische Staatsexamen ab, 1988 erfolgte seine an der Universität Hamburg. 2010 wurde er an der , Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung mit einer für das Fach Gerontologie habilitiert. Universität Hamburg Promotion Universität Klagenfurt Venia docendi Seit 1988 ist er als Professor für Rechts- und an der tätig. Er leitet das 1989 gegründete Institut AGP Sozialforschung und das Zentrum für zivilgesellschaftliches Engagement mit einer Zweigstelle in Berlin. Verwaltungswissenschaften Evangelischen Hochschule Freiburg Im Nebenamt war er von 1992 bis 2013 Datenschutzbeauftragter der , seit 2015 - 2020 war er Datenschutzbeauftragter des Diakonischen Werkes Baden. Nebenberuflich ist er seit 1999 als in Freiburg und Berlin in der Kanzlei für soziale Unternehmen (KASU) tätig. Evangelischen Landeskirche in Baden Rechtsanwalt Leben Akademischer Werdegang 1988 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Hamburg (bei Prof. Dr. Hoffmann-Riem) ​ seit 1988 Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg ​ 2010 Habilitation (venia docendi im Fach Gerontologie) an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt / Wien Graz; Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung Beruflicher Werdegang Studium der Evangelischen Theologie, Soziologie und Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg ​ 1978 – 1981 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl Prof. Dr. Werner Thieme, Universität Hamburg ​ 1981 erstes juristisches Staatsexamen an der Universität Hamburg ​ 1981 – 1988 Dozent beim Berufsfortbildungswerk des DGB in Hamburg ​ 1982 – 1987 Referendariat beim Oberlandesgericht Hamburg mit Stationen in Frankfurt und Darmstadt ​ 1985 – 1986 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Wirtschaft und Politik, Hamburg ​ 1983 – 1990 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der HAFA e.V. (Weiterbildungsinstitut), Hamburg / Kassel ​ 1984 – 1985 freier Mitarbeiter der Behörde für Arbeit und Soziales, Hamburg ​ 1987 zweites juristisches Staatsexamen ​ seit 1988 Professor an der Evangelischen Hochschule Freiburg ​ 1987 – 1988 freier Mitarbeiter beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt ​ 1988 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Hamburg (bei Prof. Dr. Hoffmann-Riem) ​ Im Nebenamt: Datenschutzbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden von 1992 - 2013, 2015 - 2020 Datenschutzbeauftragter des Diakonischen Werkes Baden ​ 2010 Habilitation (venia docendi im Fach Gerontologie) an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt / Wien Graz; Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung ​ Nebenberuflich: Rechtsanwalt in Freiburg und Berlin seit 1999 ​ Privatdozent an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, IFF Wien ​ Ständiger Visiting Professor an der UNAM Windhoek, Namibia ​ seit 2018 Forschungsbeauftragter der Evangelischen Hochschule Freiburg ​ ​

  • Interviews | Thomas Klie

    Interviews 2019 Vielhaus, Chris (25.01.2019): Das haben Senioren davon, wenn Kinder um sie herumwuseln. Interview mit Thomas Klie. Perspective Daily. 2018 Klie, Thomas; Schneider, Werner (2018): Ehrenamtlichkeit als Basis der Hospizarbeit für die Zukunft. Ein Interview mit Thomas Klie und Werner Schneider. In: die Hospiz Zeitschrift 20 (1), S. 25–27. Schildt, Friederike (2018): Interview mit Prof. Thomas Klie über die Studiengenergebnisse und das Hospiz- und Palliativgesetz. "In Pflegeheimen bleibt kaum Zeit für eine palliative Kultur". In: CAREkonkret 21 (32), S. 2. Pfeffer, Johannes (2018): Warum die Gesellschaft Vereine braucht. Ein Verein, der zukunftsfähig sein will, ist offen für die Menschen. Interview mit Prof. Dr. Thomas Klie. In: Singen. Zeitschrift des Schwäbischen Chorverbandes (9), S. 8–9. 2017 Jütte, Kathrin; Kosch, Stephan (2017): Von Kerala lernen. Gespräch mit dem Sozialexperten Thomas Klie über aktives Altern, sorgende Gemeinschaften und das neue Ehrenamt. In: Zeitzeichen 18 (2), S. 34–37. Klie, Thomas; Susanne El-Nawab (2017): Thomas Klie über mangelnde Kompetenzen & moderne Personalarbeit. Den Personaleinsatz betriebswirtschaftlich zu optimieren, ist keine langfristig wirksame Strategie. In: CAREkonkret 20 (17), S. 2. bpa-Magazin; Klie, Thomas (2017): "Häusliche Krankenpflege besser stellen!". Interview mit Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Rechts- und Verwaltungswissenschaften, Gerontologie, Evangelische Hochschule Freiburg und Alpen Adria Universität Klagenfurt/Wien. In: bpa. Magazin (1), S. 8. Klie, Thomas; Burton, James (2017): Alzheimer's WA - Zu den Strategien und Ansätzen einer innovativen Nichtregierungs-Organisation in West-Australien. In: Demenz - Das Magazin (35), S. 50–53. Klie, Thomas; Faulmüller, Andreas (2017): Prof. Dr. Thomas Klie im Gespräch mit Dr. Andreas Faulmüller. Interview. In: Case Management 14 (4), S. 162– 166. 2016 Hobler, Iris (2016): Engagement ist eigensinnig. In: Perspektive Baden-Württemberg (1), S. 4–7. Göpel, Holger (2016): Der 7. Altenbericht. BMG und BMFSFJ im Clinch. In: CAR€ Invest 10 (25/26), S. 8–9. El-Nawab, Susanne; Klie, Thomas (2016): Skandal im Albstift. Die heimärztliche Versorgung muss einheitlich erfolgen. In: Altenheim (9), S. 22–25. 2015 Schrader, Steve (2015): Eine neue Ära eingeläutet. Interview mir Prof. Dr. Thomas Klie. In: Altenheim 54 (1), S. 42–45. Kähler, Bjorn (2015): Interview pro. Dr. jur. habil Thomas Klie. In: Thomas Behr (Hg.): Aufbruch Pflege. Hintergründe - Analysen - Entwicklungsperspektiven. 1. Aufl. Wiesbaden: Springer Gabler, S. 205–213# Klie, Thomas (2015): Thomas Klie im Gespräch mit Bernd Maelicke. Interview. In: Case Management 12 (2), S. 92–93. Klie, Thomas (2015): Palliative Care in Kerala. Das Kerala - Modell: Ein Netzwerk mit demokratischer Kultur. Interview mit Dr. Suresh Kumar und Gopi Parayil. In: Praxis PalliativeCare (17), S. 40–43. Schrader, Steve (2015): WGs dürfen nicht zu Kleinstheimen werden. Interview mit Thomas Klie. In: CAREkonkret 18 (30), S. 3. Gottfried, Michaela; Kessen Annette (2015): Pflege als geteilte Verantwortung begreifen. Interview mit Prof. Dr. Thomas Klie. In: Ersatzkasse Magazin (9/10), S. 15–18. Paffenholz, Dagmar (2015): Damit aus Fremden Nachbarn werden. Interview mit Prof. Dr. Thomas Klie. In: Pro Alter 47 (6), S. 38–41.

© Copyright 2020 Thomas Klie

  • LinkedIn - Grau Kreis

made with ♥ by klieundco